| 24.09.2026 | ||
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Auf dem Ziegenhof in Zollbrücke |
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Am 24.9.2026 fuhren 41 Frauen und Männer und ein Kind zum Ziegenhof nach Zollbrücke. Um 14Uhr waren wir verabredet, aber fast alle Fahrgemeinschaften waren bereits überpünktlich dort, so dass wir mit Michael Rubin beschlossen, gleich mit dem Kaffeetrinken anzufangen. Im Vorfeld hat Jenny per WhatsApp- Liste abgefragt, wer was essen möchte. Bevor der Kuchen aufgetischt wurde, stellte Michael Rubin sich und den Werdegang des Ziegenhofes in lustigen Anekdoten vor. Als Präsident des Altreetzer Karnevalvereins konnte er auch diesen Part. Genau an Silvester 2000 erblickten die ersten in Zollbrücke geborenen Zicklein das Licht der Welt. Die Veränderungen des Hofes hingen an den Milchpreisen und ein Auf und Ab war vorprogrammiert. Während in den ersten Jahren die Milch abgeliefert wurde, hat er mit seiner Frau ab 2005 eine eigene Käserei aufgebaut und seit dem sehr viel gelernt, um Zollbrücker Ziegenkäse zu vermarkten. Inzwischen hat er 3 Ferienwohnungen und zwei große Übernachtungsräume für Fahrradgruppen. Und dann gab es Pflaumen- und Käsekuchen. |
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Beim Kaffeetrinken lagen schon die Listen für die nächsten drei Monate aus. Für den Ernteumzug wurde eine umgedichtete Strophe an die 20 Teilnehmer verteilt, um bis zum Umzug üben zu können. |
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Dann ging es raus zu den Ziegen. Da diese schon tragend sind, kamen nur ein paar neugierige Ziegen aus dem Stall. Die anderen konnten durch ein Fenster beobachtet werden. Wir hatten wieder schönes Wetter und genossen den Aussenbereich jeder auf seine Weise. Auch hier hatte Michael Rubin einige Ziegenstories auf Lager. Als das benachbarte "Theater am Rand " die Aussenbühne baute, mussten die Ziegen wissen, was dort los ist und sind kurzerhand mit der ganzen Herde gucken gegangen. Zum Glück haben sie keinen Schaden angerichtet und ihr Hausherr wusste, wie er sie nach Hause locken konnte. So eine Gruppenführung ist schon anders, als wenn man den Hof beim Käsekauf oder beim Oster- und 3.Oktoberfest erlebt. Nach dieser Frischluftpause ging es wieder in den Gastraum, in den wir trotz der großen Leutezahl reinpassten und genossen die angemeldeten Bratwürste oder Soljanka. Das Eis war auch sehr lecker, weil es aus der benachbarten Eis- Manufaktur kam. Die Info, dass das Eis und alle anderen Produkte, die wir verzehrt haben ohne Ziegenmilch und Ziegenfleisch gereicht wurden, bekamen wir erst im Nachhinein. Es gab in unserer Gruppe so einige Frauen und Männer, die nach dem Krieg mit Ziegenmilch aufgewachsen sind und diese überhaupt nicht mehr mögen. Den Ziegenkäse oder Ziegenwurst nahmen sich viele Mitfahrer als Andenken an diesen wunderschönen Nachmittag aus dem Hofladen mit nach Hause. |
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